Forstwirtschaft 2
Sie befinden sich hier: Projekte > Forstwirtschaft > Forstwirtschaft 2 1 | 2
Forstwinde von 1978 auf den Stand von 2010 umrüsten
Ein Holzfäller in den Ardennen, verwendete seit jeher eine pneumatische Forstwinde Baujahr 1978. Ein solides Arbeitsgerät welches ausschließlich per Hand bedient werden konnte.
Diese Art der Bedienung führte allerdings schon zu brenzligen Situationen. Der Traktor drohte abermals zu kippen, weil eine sichere Positionierung des Traktors zur Zuglast nicht möglich war. Ebenfalls musste der Holzfäller hochgeschleuderten Stämmen ausweichen, die in seine Richtung gezogen wurden.
Mit einigen Umbauten sollte die Winde mit einer Funksteuerung ausgestattet werden. Die Vorteile einer Steuerung aus der Distanz lagen klar auf der Hand.
Eine Umrüstung auf Funk stellte sich als weitgehend Problemlos heraus. Da die Winde allerdings lediglich die Funktionen „ziehen“ sowie „Bremse lösen“ besaß, wurde in Kombination mit dem Aquarius Empfänger ein Sedna Handsender mit Tasten angeboten. Die preisgünstigste Alternative, um aus alt neu zu machen.
Störungsfreies Arbeiten – auch mit mehreren Schleppern
Wie die Forstseilwinden, müssen auch die dazugehörigen Funksteuerungen präzise und vor allem Störungsfrei funktionieren. Distanzen von 100-120m sind dabei täglich zu überbrücken und das ohne direkte Sicht. Mit einer hohen Sendereichweite, lassen sich diese Distanzen trotz Hindernissen überwinden. Was sich hier als Vorteil erweist, kann bei anderen Geräten in der Nähe allerdings zu Störungen führen.
Um bei hoher Reichweite und schneller Reaktionszeit störungsfrei zu arbeiten, hat Tyro das RTT System (Random Transmission Technology) entwickelt. Der Datenfunk ist dabei auf nur ein bestimmtes Sender und Empfängerpaar zugeschnitten und kann damit kein anderes stören.
Empfohlen wird dieses System, wenn Teams in unmittelbarer Nähe zu einander arbeiten. Hierbei kann man sich sicher sein, dass die Rückarbeit, zumindest von der Funktechnischen Seite, zuverlässig und störungsfrei verläuft.


